23. Oktober 2019

Projektentwicklung auf der Marieninsel Frankfurt abgeschlossen

Der rund 155 m hohe Marienturm und das 40 m hohe Marienforum mit dem öffentlichen Marienplatz im Frankfurter Bankenviertel sind fertiggestellt. Beide Gebäude wurden termingerecht in Betrieb genommen. Damit ist die Projekt-entwicklungsmaßnahme auf der sogenannten Marieninsel vollendet. Die Pecan Development GmbH hat heute zusammen mit Investor Aermont Capital sowie den Projektpartnern Müller Reimann Architekten und Studio Patricia Urquiola das exklusive Büro-Ensemble im Marienturm präsentiert.

Laut Projektentwickler Pecan Development war das vorrangige Ziel, mit dem Ensemble einen zukunftsfähigen Beitrag für den internationalen Bürostandort Frankfurt am Main zu leisten. „Die Fertigstellung des Marienturms markiert für uns den Schlussstein der Entwicklung, die Bahnhofsviertel und Bankenstandort weiter vernetzt“, erklärt Markus Brod, Geschäftsführender Gesellschafter von Pecan Development. Mit dem Konzept CULTIVATING WORK werde zudem eine Arbeitswelt erschaffen, die das Wohlbefinden der Nutzer in den Vordergrund stellt. „Durch die Symbiose von markanter Architektur und außergewöhnlichem Interior-Design, verbunden mit einem durchdachten Nutzungskonzept, ist es gelungen, im gesamten Gebäude-Ensemble Nutzern wie Besuchern eine hohe Aufenthaltsqualität zu bieten“, so Brod weiter.

„Die Entwicklung der Marieninsel ist exemplarisch für die nachhaltige Investmentstrategie von Aermont, die darauf ausgerichtet ist, den Wandel und die Verbesserung innerstädtischer Lagen zu unterstützen. Mit der Marieninsel werden nicht nur moderne Büroflächen geschaffen, die renommierte Global Player an den Standort Frankfurt binden. Der ergänzende Nutzungsmix sorgt für eine Öffnung des Bankenviertels nach außen – und das im Rahmen einer architektonisch hochwertigen Ergänzung des Stadtbildes“, fügt Michael Sacher, Principal bei Aermont, hinzu.

Auch Thomas Müller vom Büro Thomas Müller Ivan Reimann Architekten aus Berlin, das für den Entwurf des Gebäudeensembles verantwortlich zeichnet, misst dem städtebaulichen Kontext, in dem die Marieninsel entstanden ist, eine hohe Bedeutung bei: „Der Marienturm fügt sich im Zusammenspiel mit den Hochhaustürmen des Bankenviertels gut ins Stadtbild ein und erweitert die Frankfurter Skyline um einen neuen Fixpunkt. Durch seine schlanke Gestalt aus zwei schmalen, unterschiedlich hohen, einander durchdringenden Scheiben und die charakteristische, bronzen anmutende Fassade aus Metall und Glas und eloxiertem Aluminium nimmt er zugleich eine eigenständige Position ein. Der kraftvoll-markanter Korpus des Marienforums verleiht dem Standort zudem besondere Strahlkraft.“, erläutert Müller den Entwurf.

Das Interior-Design für beide Häuser stammt aus der Feder des renommierten Studio Patricia Urquiola aus Mailand. Die Handschrift der Designerin zeigt sich insbesondere im Marienturm in der 17 m hohen Lobby mit der imposanten Wandinstallation aus Holz und dem Restaurant Chez Marie. „Die Lobby des Marienturms ist als Übergangsbereich zwischen der Geschäftswelt und der Natur konzipiert. Die Kombination verschiedener Materialien wie naturbelassenem Holz, Stein, Marmor, Beton und hochwertigen Metallen sowie einzigartige Muster und Oberflächenstrukturen spiegeln die Verschmelzung dieser beiden Welten. Die Holzwand hinter dem Eingang ist sowohl für Passanten auf der Straße als auch von innen gesehen ein beeindruckender Blickfang. Sie ist aus Eschenholzblöcken gefertigt, die sich in unterschiedlichen Konstellationen in einem interessanten Spiel aus Pixeln von der Wandfläche abheben“, sagt Patricia Urquiola.

Das Food-Counter-Konzept des Restaurants Chez Marie auf der ersten Etage wird auch innenarchitektonisch umgesetzt. „Das Konzept greift die Vielfältigkeit von Lebensmitteln für das Interior Design auf, wobei drei thematische Bereiche in verschiedenen Farbstimmungen geschaffen wurden. Es sollte ein Ort mit einer inspirierenden Atmosphäre entstehen, an dem man sich wie zuhause fühlen, eine Pause machen, arbeiten und essen und dabei schöne Augenblicke erleben kann. Diese Gestaltungsidee kommt auch in der Auswahl der Materialien und warmen Farbgebung zum Ausdruck. Die dreidimensionalen Terrakottaziegel lassen in der Größe des Raumes kleinere und intimer gestaltete Bereiche entstehen. Die klassische Terrakottawand wurde neu interpretiert mit einer warmen Nuance“, erklärt Urquiola.

Das öffentliche Lunch-Restaurant samt Café & Bar wird von Food Affairs, einer Marke der Compass Group, betrieben und hat seit kurzem geöffnet. Zum Nutzungskonzept gehören außerdem eine Konferenzetage, ein Fitnessstudio sowie der öffentliche Marienplatz mit weiteren Gastronomieflächen im Marienforum.